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Operalounge, Das etwas andere Opernmagazin: Biografie, Hugo Reichenberger

Die Presse, 30. Mai 2016

von Wilhelm Sinkovicz

Die Wiener Musikwissenschaftlerin Teresa Hrdlicka hat die Geschichte ihres Großvaters Hugo Reichenberger geschrieben. Er führte akribisch Buch über die Vorstellungen, die er als Kapellmeister betreute. 2000 Abende in drei Jahrzehnten, davon Ur- und Erstaufführungen von Stücken, die bis heute zum Fixbestand des Spielplans gehören.

Allen voran Janáceks „Jenufa“, an deren Wiener Premiere und der bis vor Kurzem gesungenen deutschen Übersetzung Reichenberger regen Anteil hatte.


Wie ein Kapellmeister in jener Ära sein Repertoire erarbeitete (von Breslau über Stuttgart und München bis nach Wien), wie er mit Komponisten Umgang pflegte, wie mit Direktoren und Kulturpolitikern (und den unvermeidlichen Rückschlägen und Intrigen) umzugehen war, wie Sänger und Orchestermusiker zu behandeln waren (und wohl sind), all das lernt man aus dem akribisch recherchierten und lebendig geschriebenen Band.

Schlagzeilentaugliche sozialpolitische Zeitstudien fehlen nicht, Leid am Sittenkodex und Eifersuchtsmord inklusive.


Hier können Sie weitere Informationen zum Thema Literatur finden

Leseprobe

Hier finden Sie eine ausgewählte Leseprobe aus dem Buch "Hugo Reichenberger, Kapellmeister der Wiener Oper"

Über die Autorin

Hier finden Sie den Lebenslauf von Teresa Hrdlicka, der Autorin des Buches "Hugo Reichenberger, Kapellmeister der Wiener Oper"

Literatur

Hier finden Sie Auszüge aus anderen, bereits Veröffentlichem Material